Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 70 - 21.05.2015

DGB Freiburg unterstützt Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste

Der DGB-Stadtverband Freiburg unterstützt den Streik der Beschäftigten der kommunalen Sozial- und Erziehungsdienste.

„In Freiburg gibt es rund 20 Kindertagesstätten bei Kommune und bei Sozialdiensten. Die Erzieherinnen und Sozialarbeiterinnen tragen enorme Verantwortung. Seit Jahren nehmen die an sie gestellten Anforderungen zu, während die Personalsituation in den Einrichtungen oft sogar schlechter wird“, sagte der DGB-Stadtverbandsvorsitzende Bernd Wagner. „Wir brauchen angemessen bezahlte Fachkräfte, um auch künftig hochqualifizierte Arbeit im Sinne der Kinder und Eltern und damit im Sinne der gesamten Gesellschaft leisten zu können. Wir fordern die politisch Verantwortlichen in den Kommunen auf, diese Aufwertung zu unterstützen. Die kommunalen Arbeitgeber müssen sich endlich bewegen.“ Geld sei genug da, hatte Wagner bereits beim Arbeitnehmerempfang der Stadt Freiburg Ende April festgestellt und den Oberbürgermeister aufgefordert, sich zusammen mit den Gewerkschaften für die „Umfairteilung“ durch Besteuerung der in wenigen Händen befindlichen Milliardenvermögen einzusetzen. 

Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften unterstützen die Streiks der Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsberufen. Die Resolution des DGB-Bundesvorstands finden Sie unter: http://www.dgb.de/-/9oo

Weitere Informationen unter: http://www.soziale-berufe-aufwerten.de