Deutscher Gewerkschaftsbund

20.03.2018

DGB Markgräflerland: 500 Menschen beim Ostermarsch in Müllheim

Ostermarsch

U. Rodewald

500 Menschen beim Ostermarsch in Müllheim

Frieden und Menschlichkeit! Was sonst?! Unter diesem Motto fand am Ostermontag der traditionelle Müllheimer Ostermarsch statt. 500 Menschen – so viele wie nie zuvor – folgten der Einladung von Friedenrat und DGB-Markgräflerland. Nach der Einstimmung durch den Ostermarsch-Chor, der von den TeilnehmerInnen gebildet wurde, setzte sich Uli Rodewald vom Friedensrat Markgräflerland mit der gegenwärtigen gewalttätigen Politik auseinander und forderte, Konfliktlösungen sollten konsequent mit zivilen Mitten erfolgen. Dafür fehlten nicht die Mittel, sondern der Wille.   
Nach dem lauten Ostermarsch durch die Stadt, auf dem immer wieder die Forderung nach "Frieden schaffen ohne Waffen" und ein schrilles  "Wir pfeifen auf eure Kriege!" zu hören war, wurden die TeilnehmerInnen auf dem Marktplatz von Musikern aus dem Roma Büro Freiburg mit lebensfroher Musik begrüßt, die es den ZuhörerInnen warm ums Herz und auch an den Händen werden ließ.
Der 91-jährige Ernst-Udo Kauffmann, der 1945 aus der Nazi-Wehrmacht desertierte, berichtete den TeilnehmerInnen von seinen leidvollen Erfahrungen und bekräftigte die daraus resultierende Forderung: "Nie wieder Krieg!"
Anne-Katrin Vetter vom Friedensrat machte die TeilnehmerInnen eindrucksvoll auf das Schicksal der vielen Kinder aufmerksam, die heute von Kriegen betroffen und gezeichnet sind. Ihre Ausführungen unterstrichen die Bedeutung des Mottos des diesjährigen Ostermarsches, für das Leben dieser Kinder: "Frieden und Menschlichkeit - was sonst?!"
Ostermarsch im Südwesten: Gibt den Teilnehmern Mut, fröhlich und entschieden  einzutreten für eine Welt, die von Waffen nichts mehr hält. Denn das ist für die Menschen am besten.

 

 


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