Deutscher Gewerkschaftsbund

18.12.2017

DGB Ortenau: Ortsverband Hornberg - Betriebsräte vernetzen sich stärker!

DGB Gutach

Wieczorek DGB

Einen erfreulichen Zuspruch findet das Betriebsräte-Netzwerk Gutachtal/Kinzigtal, das am Dienstagabend zu einer Sitzung zusammentrat. Der Vorsitzende des Ortsverbandes Eric Küffer konnte 13 Teilnehmer in der Firma Leipold begrüßen und erfreut feststellen, dass damit immer mehr Räte aus der Region vertreten sind.

Die Bandbreite reicht inzwischen von großen Unternehmen wie Duravit hin zu mittelständischen Betrieben wie SPW oder Leipold. Unternehmen, die in der Regel auch tarifgebunden sind. Es befinden sich aber auch Vertreter von kleineren, nicht tarifgebundenen Unternehmen mit im Kreis dieser Gewerkschafter. "Trotz mancher Unterschiede haben wir meist ähnliche Themen oder Probleme" betonte Küffer (Betriebsratsvorsitzender von SPW), von der Leiharbeit bis zu Werksverträgen, von der Ausgestaltung von Betriebsvereinbarungen bis zur Vorbereitungen der bevorstehenden Betriebsratswahlen. Ziel des Netzwerkes sei es, sich auf dieser Ebene auszutauschen, gemeinsam nach Konzepten zu suchen und sich gegenseitig zu helfen. Mit dabei war auch Jan Wieczorek, der als DGB-Regionssekretär den Betriebsräten in der Ortenau beratend zur Seite steht.

Thema des Abends war die kommenden IG Metall–Tarifrunde. „6 Prozent mehr Geld. Und eine Wahloption auf Reduzierung der Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden. So lautet die Forderung für die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie.“ so Eric Küffer. Die IG Metall fordert für die rund 3,9 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen von 6 Prozent für eine Laufzeit von 12 Monaten. Zudem will die IG Metall einen individuellen Anspruch auf Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten durchsetzen. Damit soll auf die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen eingegangen werden. Bernhard Harter (Betriebsratsvorsitzender von Leipold) machte am Ende klar, „wir werden einen langen Atem haben.“


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